Laufen als Wettkampf bei sehr großer Hitze
Sollten einmal trotz Schatten im Wald die Temperaturen so hoch sein, dass wir der größten Tageshitze 14 - 18 Uhr entgehen müssen, hier einige Überlegungen zu Alternativen.
Es wird wie gewohnt gestartet und die Strecken 1 - 10 als Staffel gelaufen. Die Zeitnahme für die Siegerehrung erfolgt allerdings hier nicht im Ziel (nach 107 km), sondern am Wechsel 5/6 (nach ~50km) - nach dieser Zeit wird am Ende gewertet.
Die Strecken 6 - 10 werden neutralisiert, können also entspannter und ohne Zeitdruck gelaufen werden.
Vorteil:
👍 die Strecken 6 - 10 können gemütlich gelaufen werden, es darf gegangen werden, stehen bleiben für Trinkpause etc.
👍 die grundsätzliche Zeitplanung wird nicht angetastet
👍 geringer Orga-Aufwand
Nachteil:
👎 man muss trotzdem irgendwie durch die größte Hitze 14-18 Uhr kommen und laufen
👎 die Läufer*innen auf den Strecken 6 - 10 könnten sich nutzlos vorkommen...
Die Startzeiten werden radikal vorverlegt, statt 7 Uhr nun 3 Uhr. Die Teams sind damit 4 Stunden eher im Ziel, also statt 15-18 Uhr ist der Zieleinlauf um 11-14 Uhr.
Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍 krasses Abenteuer-Feeling
Nachteil:
👎 für die meisten Teams und vor allem die ersten Läufer*innen schwer umzusetzen
👎👎 auf den ersten Strecken ist es nachts noch dunkel - Verletzungsgefahr
👎 hoher Orga-Aufwand
Statt dass ein Team (10 Leute) die Strecken 1 - 10 nacheinander läuft, wird das Team in Team A und Team B geteilt (je 5 Leute). Beide Teams starten früh am Wechsel 5/6 und beide laufen die Strecken 6 - 10 (die Strecken 1-5 entfallen hierbei).
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Die Zeiten von Team A und Team B werden addiert.
Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍 Betreung beider Teams möglich
👍 beide 5er Teams kommen in Beyenburg an, Tusch, Siegerehrung
Nachteil:
👎👎 die Läufer*innen, die urspr. auf den Strecken 1 - 5 waren, kennen ihre Strecken nicht
👎 zeitlich Umorganisiation für alle ggf. schwierig
Statt dass ein Team (10 Leute) die Strecken 1 - 10 nacheinander läuft, wird das Team in Team A und Team B geteilt (je 5 Leute).
Team A startet morgens wie gewohnt in Beyenburg, läuft die Strecken 1-5, Ziel und Zeitnahme ist nach der 5 in Vohwinkel.
Team B startet morgens in Vohwinkel, läuft die Strecken 6-10, Ziel und Zeitnahme ist wie gewohnt im Ziel (Beyenburg).
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Die Zeiten von Team A und Team B werden addiert.
Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍👍 alle Läufer*innen kennen und laufen ihre Strecke!
Nachteil:
👎 zeitlich Umorganisiation für Strecken 5-10 ggf. schwierig
👎 wer sonst Strecken 1-10 betreut, kann nicht beide Teams betreuen
👎 höherer Orga-Aufwand
Eine Variante von Alternative 3 s.o.: Team A und Team B (je 5 Leute) starten beide morgens am Wechsel 5/6 und laufen zusammen die Strecken 6 - 10 (die Strecken 1-5 entfallen hierbei - also ehemals Strecke 1 Läufer läuft mit Strecke 6 Läufer die Strecke 6, ehemals Strecke 2 Läufer läuft mit Strecke 7 Läufer die Strecke 7 usw.)[1]
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Es wird einmal die Zeit genommen, da beide Teil-Teams zusammen ins Ziel kommen
Nachteil:
👎 Langsamste der beiden bestimmt das Tempo (gilt aber für alle Teams)
👎 zeitlich Umorganisiation für alle ggf. schwierig
im Juni 2026