44. Staffellauf 2026

Ideen zu RUW bei Hitze

Laufen als Wettkampf bei sehr großer Hitze
Sollten einmal trotz Schatten im Wald die Temperaturen so hoch sein, dass wir der größten Tageshitze 14 - 18 Uhr entgehen müssen, hier einige Überlegungen zu Alternativen.

1. Zeitnahme nach der Hälfte statt im Ziel

Es wird wie gewohnt gestartet und die Strecken 1 - 10 als Staffel gelaufen. Die Zeitnahme für die Siegerehrung erfolgt allerdings hier nicht im Ziel (nach 107 km), sondern am Wechsel 5/6 (nach ~50km) - nach dieser Zeit wird am Ende gewertet.
Die Strecken 6 - 10 werden neutralisiert, können also entspannter und ohne Zeitdruck gelaufen werden.

Vorteil:
👍 die Strecken 6 - 10 können gemütlich gelaufen werden, es darf gegangen werden, stehen bleiben für Trinkpause etc.
👍 die grundsätzliche Zeitplanung wird nicht angetastet
👍 geringer Orga-Aufwand

Nachteil:
👎 man muss trotzdem irgendwie durch die größte Hitze 14-18 Uhr kommen und laufen
👎 die Läufer*innen auf den Strecken 6 - 10 könnten sich nutzlos vorkommen...


2. Start in die Nacht vorverlegen

Die Startzeiten werden radikal vorverlegt, statt 7 Uhr nun 3 Uhr. Die Teams sind damit 4 Stunden eher im Ziel, also statt 15-18 Uhr ist der Zieleinlauf um 11-14 Uhr.

Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍 krasses Abenteuer-Feeling

Nachteil:
👎 für die meisten Teams und vor allem die ersten Läufer*innen schwer umzusetzen
👎👎 auf den ersten Strecken ist es nachts noch dunkel - Verletzungsgefahr
👎 hoher Orga-Aufwand


3. Teams werden geteilt, beide starten um 7 Uhr (bzw. 6 Uhr) und laufen beide die Strecken 6-10

Statt dass ein Team (10 Leute) die Strecken 1 - 10 nacheinander läuft, wird das Team in Team A und Team B geteilt (je 5 Leute). Beide Teams starten früh am Wechsel 5/6 und beide laufen die Strecken 6 - 10 (die Strecken 1-5 entfallen hierbei).
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Die Zeiten von Team A und Team B werden addiert.

Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍 Betreung beider Teams möglich
👍 beide 5er Teams kommen in Beyenburg an, Tusch, Siegerehrung

Nachteil:
👎👎 die Läufer*innen, die urspr. auf den Strecken 1 - 5 waren, kennen ihre Strecken nicht
👎 zeitlich Umorganisiation für alle ggf. schwierig


4. Teams werden geteilt, Doppelstarts morgens 1-5 und 6-10

Statt dass ein Team (10 Leute) die Strecken 1 - 10 nacheinander läuft, wird das Team in Team A und Team B geteilt (je 5 Leute).
Team A startet morgens wie gewohnt in Beyenburg, läuft die Strecken 1-5, Ziel und Zeitnahme ist nach der 5 in Vohwinkel.
Team B startet morgens in Vohwinkel, läuft die Strecken 6-10, Ziel und Zeitnahme ist wie gewohnt im Ziel (Beyenburg).
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Die Zeiten von Team A und Team B werden addiert.

Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍👍 alle Läufer*innen kennen und laufen ihre Strecke!

Nachteil:
👎 zeitlich Umorganisiation für Strecken 5-10 ggf. schwierig
👎 wer sonst Strecken 1-10 betreut, kann nicht beide Teams betreuen
👎 höherer Orga-Aufwand


5. Teams werden geteilt, beide starten um 7 Uhr (bzw. 6 Uhr) und laufen beide ZUSAMMEN die Strecken 6-10

Eine Variante von Alternative 3 s.o.: Team A und Team B (je 5 Leute) starten beide morgens am Wechsel 5/6 und laufen zusammen die Strecken 6 - 10 (die Strecken 1-5 entfallen hierbei - also ehemals Strecke 1 Läufer läuft mit Strecke 6 Läufer die Strecke 6, ehemals Strecke 2 Läufer läuft mit Strecke 7 Läufer die Strecke 7 usw.)[1]
Alle Teams wären so 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Ziel, vor der großen Hitze. Es wird einmal die Zeit genommen, da beide Teil-Teams zusammen ins Ziel kommen

Vorteil:
👍 man entgeht der großen Nachmitagshitze
👍 Betreung beider Teams möglich
👍 beide 5er Teams kommen in Beyenburg an, Tusch, Siegerehrung
👍 alle kennen die Strecke (ggf. durch den Mitläufer)
👍 niemand läuft alleine, immer jemand dabei

Nachteil:
👎 Langsamste der beiden bestimmt das Tempo (gilt aber für alle Teams)
👎 zeitlich Umorganisiation für alle ggf. schwierig

das Kleingedruckte:
[1] die Streckenlängen passen alle halbwegs gut zusammen, nur für die Strecke 3 (6,5km) Läufer*innen ist die Strecke 8 (12,9km) doppelt so lang - deshalb darf Strecke-3-Mensch nach 6,7km auf der 8 aussteigen und muss nicht zum Ende laufen - 6,7km ist der Verpflegungspunkt Dönberg (hier Bild 769)

im Juni 2026



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